Patty – die Ausbrecherin

Patrizia Zürcher

Patrizia (Patty) Zürcher

Patrizia (Patty) Zürcher entwickelte sich während der Pubertät zu einer rebellischen Ausbrecherin. Ihre Eskapaden gipfelten vorerst darin, dass sie nach einem Halloweenball schwanger wurde. Ihre Eltern untersagten eine Abtreibung und versuchten ihre Tochter zur Räson zu bringen, indem sie sie quasi einsperrten. Nach einem Jahr ging sie erstmals wieder aus an ein Mittelalterfest. Dort sumpfte sie in einem Keltenkeller ab, schlief mit dem Anführer und verliess bald darauf die Eltern, um samt dem Kind mit der Keltensippe fortzuziehen.

Nach 6 Jahren ist sie seelisch ein Wrack. Von der Keltensippe wird sie ausgebeutet und muss in Chur auf dem Rossbodenstrich anschaffen. Dabei wird ihr Sohn, der psychische Schäden aufweist, als Druckmittel benützt, um sie gefügig zu halten.

Aus der lebensfrohen aber rebellischen Ausreisserin wurde eine Suizidgedanken wälzende, ausgebeutete Frau. Nur ihr Sohn erfüllt sie immer wieder mit Überlebenswillen. Durch die langjährige Beinflussung hat sie keine Ahnung, wie sie der Ausbeutung entfliehen soll, denn schon mehr als eine Frau in ähnlicher Situation verschwand auf unerklärliche Weise für immer von der Bildfläche. Sie ist überzeugt, dass man sie überall finden werde und dass dann ihr Sohn darunter zu leiden hätte. Obwohl ihre Eltern nur wenige Kilometer entfernt leben, hat sie jeglichen Kontakt zu ihnen abgebrochen, wohl aus Schamgefühl und Reue.

Eines Tages steht Tom vor der Tür der Wolfsburg. Aufgrund der grossen Ähnlichkeit zu ihrem Sohn erkennt sie ihn als der Mann, mit dem sie in der Halloween-Nacht geschlafen hatte. Er hat sich in den Kopf gesetzt, sie und Flurin retten zu wollen. Nach anfänglichen Zweifeln beginnt sie Licht am Ende des Tunnel zu sehen.

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